Ironman 5150 Berlin 1.7.2012

von Carola Tali; Fotos: Benjamin Hein

Der Start des 5150 ist geglückt. Da es die Premiere des Wettkampfes war, hatte ich so meine Zweifel, aber Ende waren diese unbegründet.

Am Samstag ging es zur Abholung der Startunterlagen zum Flughafen Tempelhof. Dort war im kleinen Rahmen einige Messest?nde aufgebaut und es erfolgte die Ausgabe der Startunterlagen. Bei einem Teller Nudeln fand eine ausführliche Wettkampfbesprechung statt. Anschließend musste schon der Laufbeutel für den morgigen Wettkampf abgegeben werden.

Sonntag Race Day

Der Schwimmstart fand beim Badeschiff der Arena statt. Nachdem es in der Nacht heftig gewitterte und die Wetterprognosen eigentlich Regen voraussagten, stellte ich mich auf eine Herausforderung ein. Doch als ich morgens in der Wechselzone ankam, war von Regen keine Spur. Ganz im Gegenteil, es war strahlender Sonnenschein. Die Wechselzone war überdacht und komplett mit Teppich ausgelegt bis zum Schwimmeingang. Geschwommen wurde ein Rundkurs von 1500 m, der durch Bojen abgesteckt war. Kurz vor dem Schwimmstart traf ich noch Kerstin , die sich kurzerhand für die olympische Distanz entschieden hat und Julian. Ich hatte mich total gefreut letztendlich doch nicht der einzige Sisu am Start zu sein.

Der Schwimmstart erfolgte in drei Startwellen in Abstand von 10 Minuten. Die Startwellen erfolgten aber in Altersgruppen und nicht nach Schwimmzeiten. Da ich mich ziemlich weit hinten eingeordnete, hatte ich an der Wendeboje ein wenig Pech und geriet hinter einer Gruppe von Leuten, die halb kraulten und halb Brust schwimmen. Komischer Weise immer wenn man überholen wollte, konnten sie auf einmal das Tempo anziehen. Das kostete so einige Minuten. Aber nach der Wendeboje entspannte sich alles wieder und es ging direkt zum Schwimmaustieg.

Beim Schwimmausstieg traf ich noch Christopher, der für diesen Tag Wettkampfrichter war. Er wünschte mir viel Glück und schon ging es in die Wechselzone. Die Wechselbeutel waren nach Startnummern sortiert und hingen an einer Wand. Die Schwimmsachen wurden in den Radbeutel gepackt und in der Zwischenzeit zur Wechselzone 2 gefahren. Der Radkurs ging 7 km durch die Stadt zum Tempelhofer Flughafen. Anschließend wurden drei Runden á 11 km über den Flughafen gedreht. Wir hatten Glück mit dem Wind. Es war nicht ganz so windig wie ich gedacht habe. Auf den breiten Wegen entzerrte sich auch das Feld, so das es keine Pulkbildung gab und kaum jemand wegen Windschattenfahren ermahnt wurde. Auf der Radstrecke sah ich auch noch Carsten, der so lieb war und an der Strecke motivierte.

Nach dem Radkurs ging es in die Wechselzone 2 und auf zum Laufen. Es wurden 2 Runden á 5 km absolviert. Der Laufkurs verlief auch übers Rollfeld. Für Verpflegung wurde alle 2,5 km gesorgt mit Iso, Wasser und Gels. Nach 10 km ging es dann durch den Zielbogen. Die Abholung der Racebeutel erfolgte schnell und komplikationslos. Anschließend erfolgte die Abgabe des Transponders und im Gegenzug erhielt man sein Finisher-Shirt.

Alles in allem ist die Premiere des 5150 geglückt. Ein super durchorganisierter Wettkampf, und mit den vielen Helfern gelang ein reibungsloser Ablauf. Einziger Kritikpunkt war die Einteilung der Schwimmgruppen, aber die Kritik ist schon beim Veranstalter angekommen, und ich denke es ist auf jeden Fall ein Wettkampf, den man gerne wiederholen kann!

1,5 - 40 - 10 km; 71 Frauen und 422 Männer im Ziel

Pl Name             ges.    AK  Pl swim  T1   bike    T2   run
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 1 Radka Vodickova  2:03:32 PRO  1 19:28 1:49 1:04:33 1:02 36:37
33 Carola Tali      2:57:23 M40  4 32:59 3:03 1:21:27 1:43 58:08
56 Kerstin Kloßek   3:17:26 M30 14 37:37 4:02 1:32:17 2:33 60:54
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 1 Filip Ospaly     1:47:44 PRO  1 17:49 1:41   56:27 0:50 30:55
75 Julian Reichl    2:29:32 M20  8 27:04 3:01 1:16:54 1:38 40:53
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© TriGe Sisu Berlin; 5.7.2013