Ironman Austria, Klagenfurt 13.7.2008

von G. Galuschki

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich zu diesem Trauerspiel überhaupt einen Bericht schreiben soll. Da Ihr diese Zeilen jetzt lest: Ich habe mich dafür entschieden.

Vorweg sei gesagt, dass das der seltsamste Wettkampf meines bisherigen Lebens war, er lief in nahezu jedem Aspekt anders als im Vorfeld gedacht.

Schon das Training war sicherlich nicht ideal, denn bis zwei Monate vor dem Wk habe ich fast nicht Schwimmen und Radfahren trainieren können. Als ich mich im Juli letzten Jahres für den Ironman anmeldete, wusste ich aber schon, dass es so sein würde. Nun zum Wettkampf und dem ganzen Drumherum: Am Vortag vor der Abreise fand ich in meinen Emails einen Internetlink vom Veranstalter, wo man eine ca. 90seitige Präsentation finden konnte, wo alles wichtige Organisatorische beschrieben war. Nach einem flüchtigen Überfliegen habe ich mir die beiden für mich relevanten Zeiten notiert, nämlich wann die Wettkampfbeschprechung und wann die Radabgabe ist. In den Startunterlagen findet man ja normalerweise den ganzen Kram nochmal. Nach einer total entspannten Anreise im Autoreisezug kamen wir am Donnerstag Vormittag in Klagenfurt an, so dass ich genug Zeit hatte, am Nachmittag einen Großteil der Radstrecke abzufahren. Alles in allem gut fahrbar, aber sehr unrhythmisch. Welche Zeit ich hier ungefähr fahren können würde, konnte ich aber nicht einschätzen. Die von David im Vorjahr gefahrene Zeit zeigte mir jedoch, dass die Strecke nicht so schnell ist wie noch vor einigen Jahren, als noch drei Runden zu fahren waren.

Am Freitag ging es dann zur Messe, allerdings ging da das organisatorische Chaos los, was mich bis zum Ende des Wettkampfs begleiten sollte. Ich hatte zwar anhand der Präsentation eine grobe Vorstellung vom Areal, wo aber genau was ist und wie die Laufwege sind, das wusste ich nicht mehr. Leider gab es auch keine ernstzunehmenden Beschilderungen. Das Zelt für die Startunterlagen war dennoch schnell gefunden. Im Eingangsbereich des Zeltes versperrten Biertische den Weg, an denen DIN-A 4-große Zettel hingen mit der Aufschrift „Tageslizenzen“. Betrifft mich nicht, dachte ich, ich habe ja einen Startpass. Die eher unwirschen Damen dahinter fauchten mich an, wo ich denn hinwolle. Auf die Antwort, ich will meine Startunterlagen abholen, aber eine Tagesliszenz brauche ich nicht, kam die Antwort, dann müsse ich mich dennoch hier anmelden. Ich bekam also einen Zettel mit meinen persönlichen Daten, die ich nochmal überprüfen sollte. Damit bewaffnet wollte ich nun weiter zu den Startunterlagen, wurde aber sofort von einer zweiten Dame zurückgepfiffen. Ich müsse noch die Teilnahmebedingungen lesen und unterschreiben. Ok, habe ich zwar bei der Onlineanmeldung bereits getan, aber was soll’s. Auf einer Seite Kleingedrucktem standen dann Dinge, die ich teilweise lieber nicht unterschrieben hätte. Schließlich durfte ich dann meine Unterlagen in Empfang nehmen, war allerdings schon ordentlich genervt. Ein Zustand, der sich zuhause weiter steigerte, als ich den Beutel mit den Unterlagen öffnete. Neben dem üblichen Werbemüll fanden sich darin genau 5 wichtige Dinge: 3 Kleiderbeutel und zwei Startnummern. Was sich leider nicht fand: Eine Zusammenfassung der wichtigsten Eckdaten des Wettkammpfs, also was wann wo, Sichheitsnadeln (die Startnummern müssen an vier Punkten befestigt sein) sowie ein Klettband für den Transponder. Für 350 Euro Startgeld sollte sowas meiner Ansicht nach drin sein. Das fehlende Klettband hat mich gedanklich so sehr beschäftigt, dass ich nachts mehrere Stunden wachlag und mir irgendwelche abstrusen Strategien ausgedacht habe, was ich wohl tun könnte, falls ich kein Klettband mehr auftreiben kann.

Am nächsten Tag war dann WK-Besprechung, zum Glück habe ich vorher noch besagtes Klettband bekommen. Weiterhin war es Glück, dass ich Gerrit traf, so dass wir gemeinsam die Zeit rumbringen konnten. Die Besprechung war weitestgehend das übliche, nur bei den Fragen hinterher gab es das nächste Highlight: Ein Teilnehmer fragte, was passieren würde, falls es morgens beim Schwimmen Gewitter gäbe. Eine nicht unberechtigte Frage, denn Gewitter waren für Samstag und Sonntag angekündigt. Als Antwort bekam er in einem sehr herablassenden Ton, dass er sich darüber mal keine Gedanken machen sollte, in Klagenfurt hätte es morgens noch nie gewittert. Als das Spektakel vorbei war, waren wir froh, aus dem total überhitzten Zelt herauszukommen. Nach netten zwei verquatschten Stunden holten wir unsere Räder und Kleiderbeutel, und begaben uns zum Einchecken der Räder. Das mit den Kleiderbeuteln hatte ich zum Glück noch aus der anfangs erwähnten Präsentation im Hinterkopf. Ansonsten hätte ich nochmal hektisch nach Hause fahren dürfen. Bei der Radabgabe wurde dann jeder mitsamt Rad fotografiert, damit hinterher nicht irgendwer ein fremdes Rad mitnehmen kann. Nette Idee, aber ein bisschen konfus in der Umsetzung (ohne hierüber auch noch zu schimpfen). Als wir dann endlich die Räder abgestellt hatten, gingen wir zu den Kleiderbeutelständern und hingen die Beutel an. Mein Platz war schon belegt, den fremden Beutel musste ich an seinen richtigen Platz umhängen. Ich hoffe, der Kollege war nicht zu sehr irritiert. Die Wege in der Wechselzone waren ziemlich lang, aber dennoch übersichtlich und gut zu finden. Allein die Tatsache, auf Asphalt mit Radschuhen zu laufen, machte mir Kopfzerbrechen. Vielleicht sollte ich doch mal üben, die Schuhe erst auf dem Rad anzuziehen. Allerdings hegte ich noch die Hoffnung, dass die Laufwege noch mit Matten ausgelegt werden, wie es vor drei Jahren auch in Frankfurt war. Der nächste Tag würde es zeigen. Als schließlich der ganze organisatorische Krempel erledigt war, fuhr ich nach Hause und ruhte mich aus. Zum Glück konnte ich in der Nacht problemlos schlafen, auch eine Neuerung.

Morgens dann um 4:15 Uhr klingelte der Wecker.Nach einem gequälten Frühstück und dem üblichen Procedere ging es dann um 5:15 Uhr Richtung Klagenfurt zum Startbereich. Wir fanden sofort einen Parkplatz und ich ging meiner Wege. Um halb sieben machte ich mich dann auf zum Schwimmstart, ohne zu wissen, wo ich lang muss. Einfach den anderen hinterher. Da ich ein verhältnismäßig schlechter Schwimmer bin, suchte ich mir einen Platz weit rechts außen am Strand. Der Veranstalter hatte gebeten, dass sich die Schnellen in der Mitte und die Langsamen an den Rändern und hinten aufstellen sollten, um einen entspannten Start zu gewährleisten. Seltsamerweise fühlten sich extrem viele sehr langsam und ich fand mich sehr weit hinten in einer großen Menschenansammlung. Irgendwie stimmte hier was nicht… Unmittelbar vor dem Startschuss durften wir ins Wasser und ziemlich pünktlich fiel der Startschuss. Wie die Lemminge stürzten sich die vorderen Reihen ins Wasser, das hintere Feld watete langsam ins Wasser. Ungefähr zeitglich zuckten die ersten Blitze über den See, jaja, in Klagenfurt hat es morgens um 7 Uhr noch nie gewittert…

Nach ca. 45 Sekunden auf meiner Uhr beschloss ich, dass es jetzt vielleicht doch mal Zeit sein könnte loszuschwimmen. Nach zwei Zügen ließ ich es aber wieder sein und ging noch ein paar Meter. Schließlich konnte man dann tatsächlich schwimmen.

Mein Plan, ersteinmal die 1,5 km bis zur Wendeboje gradeauszuschwimmen, wurde nach ca. 150 Meter von Zuschauerbooten vereitelt, die die Schwimmer in die Mitte kanalisierten. So einen Quatsch habe ich wirklich noch nie erlebt. Damit wurde dem Feld die Möglichkeit genommen, sich ersteinmal freizuschwimmen und sich erst später einzuordnen. Im Pulk ging es dann weiter und zum Glück konnte ich auch relativ unbehelligt schwimmen, zwar immer in der Meute, aber ohne groß Prügel zu kassieren. Das sollte sich schlagartig nach der ersten Wendeboje (90 Grad nach links) ändern. Denn einen größeren Bogen als ca. 20 Meter konnte man nicht schwimmen, weil mal wieder Zuschauerboote auf der Schwimmstrecke geparkt waren. Auch nach der zweiten Wendeboje gab es keine Entspannung mehr, denn die Leistungsgruppen hatten sich halbwegs gefunden und schwammen auf engstem Raum. Seltsamerweise wurde jetzt mehr geprügelt als auf dem Hinweg. Zum Glück fühlte ich mich bis dahin sehr gut und total entspannt, ein Gefühl, das ich beim Schwimmen während eines Wettkampfes bislang noch nicht hatte. Richtig schlimm wurde es dann beim Einschwimmen in den Lendkanal, der vielleicht 15 Meter breit ist. Man kann sich vorstellen, was passiert, wenn das Hauptfeld mit ca. 50 Meter Breite versucht, in einen 15 Meter breiten Kanal einzuschwimmen, in dem die letzten 900 Meter zurückzulegen sind. Mit Schwimmen hatte das jedenfalls nichts mehr zu tun. Von außen muss es ausgesehen haben, wie wenn man Futter in ein Fischzuchtbecken wirft. Als sich das Feld dann irgendwann doch wieder sortiert hatte, schwamm es sich dafür aber wie von allein. Der Sog durch die Masse von Schwimmern und das enge Schwimmen macht das Ganze so einfach, dass man sich fast treiben lassen konnte. Allerdings konnte man auch nicht mehr zulegen, weil ein Überholen völlig undenkbar war. Da ich mich beim Schwimmen überhaupt nicht angestrengt fühlte und ja auch wirklich schlecht trainiert hatte, befürchtete ich schlimmstes beim Blick auf die Uhr. Doch die Uhr zeigte, dass ich meine Bestzeit um über drei Minuten verbessert hatte. Mir huschte kurz der Gedanke durch den Kopf, dass ich zukünftig gar nicht mehr trainieren sollte. Realistischerweise muss ich aber sagen, dass ich erstmals in einem WK richtig Wasserschatten schwimmen konnte, weil es gar nicht anders ging. Mit der für mich guten Zeit im Rücken machte ich mich auf zum Radkleiderbeutel, den ich sofort fand. Das lag daran, dass alle anderen Beutel um meinen herum bereits weg waren. Eine etwas zweifelhafte Freude zugegebenermaßen. Das zu benutzende Wechselzeit war dann so überfüllt, dass ich mich draußen umziehen musste. Ob man in den USA wirklich dafür disqualifiziert wird??? Mit den Radschuhen in der Hand lief ich dann zum Rad (es waren leider keine Matten ausgelegt, nur hauchdünne Plastikplanen). Also Radschuhe an, Fahrrad holen und mit Radschuhen zum Ausgang gehen. Laufen war mir zu gefährlich.

Nach zwei, drei eher chaotischen Radkilometern ordnete sich dann das Feld halbwegs, leider begann es dann zu regnen. Es war vermutlich bei weitem nicht so schlimm wie in Roth am gleichen Tag, aber für die Radstrecke mit einigen Kreisverkehren und vielen engen Kurven trotzdem sehr ärgerlich und auch nicht ganz ungefährlich. Nach ca. 15 km überholte mich dann eine Traube Radfahrer. Wenn zwischen den Rädern eine Handbreit Luft war, dann war es viel. Soll von mir aus auf den ersten 20 km so sein, bis sich alles sortiert hat. Das tragische war jedoch, dass sofort wildes Gepfeife losging, als sich die Kollegen vor mir eingereiht hatten. Ein Wettkampfrichter kam vorbei, gestikulierte wild und schrie: Mehr Abstand, mehr Abstand! Da mir nicht klar war, ob er mich meinte, versuchte ich das per Zeichen herauszufinden. Eine Antwort bekam ich leider nicht, denn er war schon ein paar Meter weiter. Was ich aber eigentlich noch wissen wollte, war, ob das jetzt eine Zeitstrafe war oder nur eine Verwarnung? Da sich das nicht mehr klären ließ, beschloss ich, auf jeden Fall nach dem Radeln zur Penaltybox zu gehen und nachzufragen. Die nächsten Kilometer waren dann weiterhin geprägt durch ein Sortieren des Feldes. Auf einer netten Abfahrt war ich dann mit vielen anderen in zweiter Reihe, als es wieder wie wild pfiff. Es gibt an einer Stelle des Kurses ein Überholverbot. Wenn das nicht eingehalten wird, gibt es sofort eine Disqualifikation. Wurde auch auf der WK-Bessprechung ausdrücklich darauf hingewiesen. Leider wurde nicht gesagt, dass Überholverbotsschild nur so groß ist ist wie ein normales Straßenschild. Als ich die Pfiffe hörte, sah ich noch aus den Augenwinkeln des Schild. Ich sah aber auch den Zuschauer, der genau davor stand. Wirklich, beim besten willen: Es gab keine Chance, an diese Stelle zu diesem Zeitpunkt des Rennens einreihig rechts zu fahren. Ich sah dann noch die Kampfrichter sich wild Nummern aufschreiben. Hatte es auch mich erwischt? War ich disqualifiziert? Diese Frage konnte ich mir noch weitere 150 Kilometer stellen. 4,5 Stunden fragte ich mich fortan, warum ich diese Sch…e überhaupt mache, warum ich mich ausgerechnet für diese Banausenveranstaltung angemeldet hatte etc. Ich bin weitergefahren, denn in die Penaltybox wollte/musste ich ja sowieso. Da wird man mir ja auch sagen können, ob ich mir den Marathon sparen kann. Allerdings bin ich dann ziemlich passiv weiter, was ich von mir nicht kenne. Bei km 120 waren dann die Beine leer, das wenige Training machte sich doch bemerkbar. Bis km 150 blieb es konstant, bis dann der Rupertiberg als Hauptanstieg das zweite Mal zu fahren war. Als ich unten reinfuhr, befürchtete ich, dass ich oben vom Rad kippen würde. Oben fühlte ich mich dann auch so, erschreckenderweise habe ich dennoch ewig viele andere überholt. Das muss man nicht verstehen!? Die letzten ca. 30 km ging es dann hauptsächlich runter, allerdings waren die Beine so leer, dass ich keinen Druck mehr machen konnte. Beim Einfahren in die Wechselzone machte ich bei der Penaltybox halt, wurde allerdings angeherrscht, ich solle erst mein Rad abstellen gehen. Also bin ich mit Radschuhen dorthingestakst. Da die Laufkleiderbeutel recht dicht dran waren, beschloss ich, mich erstmal fürs Laufen umzuziehen und erst dann zur Penaltytbox zu laufen. Nach einem kompletten Umziehen (richtige Laufsachen schienen wir am Vortag aufgrund der hohen Temperaturen sinnvoller) lief ich dann zu P-Box. Dort angekommen, fragte ich, ob ich eine Verwarnung hätte. Als Antwort bekam ich: Diese Info haben wir hier leider nicht! Wenn nicht die, wer dann??? Anstatt jetzt jemandem an die Gurgel zu gehen, lief ich lieber zurück und machte mich an den Marathon, total genervt, mit zusätzlichen ca. 400 Metern in den Beinen und immer noch nicht wissend, was Sache ist. Das erklärt auch die T2 von über 7 Minuten.

Gerade losgelaufen ging dann das Gewitter los, Blitz und Donner gleichzeitig sowie Regen in Strömen. Nach wenigen Sekunden war ich bis auf die Haut nass und verfluchte meinen Entschluss, Laufsachen angezogen zu haben. Wenn die richtig nass sind, kleben sie wie Hölle. Bei km 2 setzte dann mein Kopf komplett aus, ich begann zu gehen. Und das, obwohl die Beine eigentlich frei waren. Nach vielleicht 100 Metern merkte ich, was ich da eigentlich für einen Schwachsinn mache, und lief wieder los. Doch schon nach kurzer Zeit siegte der Kopf wieder und zwang mich zum Gehen. Dieses Spiel wiederholte sich dann für den Rest des Marathons, das längste, was ich im Stück gelaufen bin, waren zum Schluss ca. 3 Kilometer. Irgendwann nach vielleicht 1,5 Stunden hörte dann der Regen auf und die Sonne kam durch. Mit einem Schlag war es dann so schwül-heiß, dass es fast nicht auszuhalten war. Ein weiterer Grund für meinen Kopf, warum man nicht laufen muss, sondern gehen kann. Sowas habe ich wirklich noch nie erlebt, bislang hatte ich meinen Kopf halbwegs im Griff.

Als ich dann mit gut 11 Stunden ins Ziel einlief, war ich dennoch halbwegs zufrieden. Die Zielzeit entsprach meinen vorherigen Erwartungen, aber das Rennen an sich war total verquer.

Das organisatorische Chaos ging dann leider weiter. Im Zielbereich konnte ich nicht erkennen, wo ich was zu trinken bekommen konnte, wo die Duschen waren (die ich bis zum Schluss nicht fand), wo die Kleiderbeutel etc. Als ich dann mehr per Zufall das entsprechende Zelt fand, erschreckten mich die langen Reihen. Ich beschloss, erst mein Finisher-Shirt und die Soforturkunde abzuholen, wo die Schlangen sehr übersichtlich waren. Als ich dann die Urkunde in der Hand hielt mit allen Zeiten, war es mir schlagartig egal, ob ich jetzt noch nachträglich disqualifiziert werde. Mit so einer Leistung qualifiziert man sich sowieso nicht für Hawaii, und ob ich nun in irgeneiner Ergebnisliste stehe oder nicht, ist mir ziemlich egal. Einen riesen Glückwunsch an Gerrit, der bei seiner ersten Langdistanz in sehr guten 9:43 Std. ins Ziel gekommen ist!

Als Fazit aus diesem Wettkampf ziehe ich mehrere Dinge:

Eine Langdistanz kann man mit einer entsprechenden Grundkondition im Mittelfeld finishen, auch wenn man nur sehr wenig trainiert hat. Aber eine Langdistanz mit so wenig Traning anzugehen, macht keinen Sinn, da man mit seiner Leistung nicht zufrieden sein wird, weil man sich unweigerlich mit bisherigen Leistungen vergleicht. Und diese kann man nicht erreichen.

Ich werde mich deshalb wohl für einige Zeit von der Langdistanz verabschieden, da ich den zeitlichen Aufwand in absehbarer Zukunft nicht leisten kann. Außerdem finde ich die Entwicklung erschreckend, dass die Rennen innerhalb kürzester Zeit ausgebucht sind. Von der Materialschlacht im Wettkampf ganz zu schweigen!

Pl  AK   Name                 AK      Swim  WZ1     Bike    WZ2    Run     gesamt
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 220     Wegener, Gerrit     M25    55:31  2:01  5:08:34  3:09  3:33:43   9:42:58
1024     Galuschki, Gunnar   M30  1:08:18  5:19  5:22:51  7:16  4:19:46  11:03:30


© TriGe Sisu Berlin; 13.8.2008