Bornsdorf Triathlon 11.6.2016

von Michael Noll

1,5 Schwimmen – 42 Rad – 10,7 Lauf

Kurzfristig hatte ich mich noch beim Triathlon in Bornsdorf – in der Nähe von Luckau angemeldet. Lange Radtouren am Wochenende habe ich zwischenzeitlich reichlich absolviert und beschlossen, dass eine Tempoeinheit sicher sinnvoll wäre. Zumal ich nach dem Radunfall mit Laufen anschließend gehindert war. So konnte ich eine Koppeleinheit einlegen und eben läuferisch wieder versuchen aufzuholen. Nourredine war auch am Start, so dass wir Sisu mit 2 Startern vertreten haben.

Für die Veranstaltung kann ich schon mal die Werbetrommel rühren. Schade dass recht wenig Teilnehmer da waren (25 Männer und 4 Frauen auf der olympischen Distanz), es waren wohl einige in Moritzburg am Start, die der Veranstalter sonst vor Ort erwartet hat. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr mal mit eines Sisu-Stärke wie im Spreewald anzutreten, die Anfahrt ist ähnlich weit. Es gibt in Bornsdorf einen Sprint mit der halben oben genannten Distanz und eben die kurze Distanz über die olympische Strecke.

Zur Kurzdistanz auf der wir gestartet sind. Es werden 2 Runden im See geschwommen, das Wasser ist relativ klar. Der Briesensee im Spreewald ist durchaus trüber. Geschwommen wurde ohne Neo, ich selbst bin als 8. oder 9. aus dem Wasser zum ersten Wechsel. Die Radstrecke ist super. Gefahren werden 2 Runden und es gibt keine Autos unterwegs. An den entscheidenden Punkten stehen Helfer und 1 Mal Polizei. Die Strecke ist also top organisiert. Es gibt auch eine nennenswerte Steigung und später eine kleine Abfahrt mit immerhin 8 Prozent Gefälle. Auf dem Rad lief es bei mir gut. Ich konnte auf den ersten 10 km einige aus der Konkurrenz überholen und so Plätze nach dem Schwimmen gut machen. Das hieß für mich, dass ich 1,5 Runden noch Zeit hatte, Vorsprung raus zu fahren.

Als 2. kam ich dann zum Wechsel. Gelaufen werden 4 Runden um den See, insgesamt sind das mehr als 10 km, nach Messung der Uhr wohl 10,7. Die Runde ist auf einem Waldweg, zum Teil etwas sandig und auf den letzten etwa 800 m auf Asphalt auf dem Weg zum See. Meinen 2. Platz konnte ich tatsächlich noch halten, 30 Sekunden Vorsprung auf den 3. habe ich noch gerettet. Fazit: läuferisch geht es wieder besser und Rad passt. Nourredine kam wenig später als Gesamt 7. ins Ziel. Diese Altersklasse war ganz gut besetzt, als 4. der AK das Treppchen nur knapp verpasst.

Also: nächstes Jahr stürmen wir dort mal den Wettkampf mit Sisus. Eine schöne Veranstaltung für äußertst faire 25 € Startgeld. So und jetzt wo der Bericht geschrieben ist, gibt es noch das kg Spargel, das als Preis für die ersten 3 zu gewinnen war. Mahlzeit.


© TriGe Sisu Berlin; 15.6.2016