Bericht Branitzer Parklauf 28.3.2015

von Denise Kottwitz

Nach dem Fürst Pückler in Bad Muskau geboren wurde und dort einen wunderschönen Park hinterließ, ist sein zweiter Landschaftspark in Branitz bei Cottbus noch berühmter, vor allem wohl durch Pücklers Grab in Form einer riesigen Pyramide.

Und wie sollte es auch anders sein, die Niederlausitzer Laufgemeinde ist auch hier unterwegs. Der Branitzer Parklauf findet zweimal jährlich, einmal im März und einmal im Oktober, statt. Gelaufen wird eine Runde á 5 Kilometer – ein oder zweimal. Da der Lauf nun schon zum 49. Mal stattfand, ist die Organisation nicht zu übertreffen. Parkplatzeinweisung und Startnummer abholen innerhalb von wenigen Sekunden.

Los geht es auf einem Sportplatz, dann kurz durch das Dorf hinein in den Park – gleich vorbei am Schloss. Dann über eine Brücke, im Teich schwimmen schwarze Schwäne. Alsbald taucht auch schon die Seepyramide auf, links davon die kleine Landpyramide. Für die Läufer ist ein kleiner Anstieg zu bewältigen, der oben liebevoll mit einem Schild "Höchster Punkt der Strecke" gekennzeichnet ist. Dann geht es zurück zum Sportplatz.

Für mich geht es noch mal in die zweite Runde. Leider ist es heute grau und mit sechs Grad ziemlich kalt, somit zeigen sich die Kulturschätze nicht im besten Licht. Für spektakuläre Laufleistungen reicht es heute nicht, aber ich freue mich dennoch über meinen aktiven Vormittag, schnappe mir die Kamera um ein paar Fotos beim Auslaufen zu machen. Irgendwie ein gutes Gefühl, sich auch mal ein wenig Kultur neben dem ganzen Sport zu erfahren.

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© TriGe Sisu Berlin; 13.4.2015