Winterlaufserie des BSV92 ab 8.1.2017

von Domenic Achterberg

21,1 km am 29.1.2017

Der Halbmarathon als letzter Lauf der Winterserie fand bei wunderschönem Wetter statt. Bei frischen Temperaturen, die über den Verlauf des Rennens noch milder wurden, und strahlendem Sonnenschein, konnte man sich ein bisschen von den sonst etwas monotonen neun Runden ablenken, indem man sich über die tollen Bedingungen freut.

Die Strecke war inzwischen größtenteils eisfrei. Nur ein paar kurze Stücken im Anstieg an der Autobahn waren so vereist, dass man die Stellen nicht umgehen konnte, dafür war etwas gestreut worden. Da die Schattenseite des Stadions allerdings noch voll vereist war, musste die Schlussrunde auf die 100 m-Bahn verkürzt werden. Der Start wurde deshalb etwas nach hinten verlegt, so dass man tatsächlich neun ganze Runden vor sich hatte, bevor man in das Stadion Richtung Ziel abbiegen konnte.

Ich konnte alle Runden konstant in gutem Tempo durchlaufen, auch wenn es ab Runde fünf etwas anstrengender wurde. In Runde sechs schien das Rennen nicht enden zu wollen, aber wenn man dann von Rundenraufzählen auf -runterzählen umsteigt, geht es schon besser. In der siebten Runde kam dann Jörg vorbei. Das war zwei Runden später als beim 15 km-Lauf, was allerdings nur meiner besseren Form geschuldet war, denn Jörg ist mit 1:33 h Bestzeit gelaufen.

Auch ich bin mit meiner Zielzeit von 1:48 sehr zufrieden. Diese zweitschnellste Zeit, die ich je auf dem Halbmarathon gelaufen bin, lässt mich hoffen, dass später im Jahr noch mehr geht. Der Plan, die Laufserie als Einstieg zu nutzen und sich mit den Strecken und jedem Lauf zu steigern, ist jedenfalls aufgegangen.

15 km am 15.1.2017

Bei leichten Plusgraden und durchgängigem Schneefall galt es, beim zweiten Lauf die 15 km zu bewältigen. Es waren wieder ca. 130 Leute am Start. In der ersten Runde konnte man einen wirklich winterlichen Lauf auf Neuschnee genießen. Über die weiteren Runden wurde der Schnee dann durch die Temperaturen bzw. die wiederkehrenden Läufer in Matsch umgewandelt und darunter befindliche Eisflächen wieder freigelegt, so dass es an manchen Stellen etwas glatt wurde und die Kurven zur Sturzvermeidung etwas langsamer genommen werden mussten.

Ich habe anfangs zwei Runden gebraucht bis sich meine Beine vom Sonntags-Couch-Modus auf Laufen eingestellt hatten und weil ich mir meiner Form noch nicht so sicher war, habe ich es erstmal langsam angehen lassen. Dann lief es aber immer besser und ich konnte wieder ein paar Leute überholen und mein Tempo bis zur letzten Runde immer mehr steigern. Mein persönlicher Lauftrainer an der Strecke sorgte außerdem auf der immer gleichen Runde für etwas Kurzweiligkeit.

Jörg war auch wieder am Start, hat einen guten Lauf gemacht und kam in meiner fünften Runde noch mal vorbei. Mit meinem Lauf war ich ab Runde zwei sehr zufrieden und es hat trotz leicht rutschigem Untergrund viel Spaß gemacht. Mein Selbstvertrauen für den Saisoneinstieg ist somit weiter gestärkt, und der Halbmarathon in zwei Wochen klappt bestimmt auch noch.

10 km am 8.1.2017

Am ersten vollen Wochenende im Jahr, gab es gleich einen Einstiegswettkampf. Mit guter Motivation für die neue Saison habe ich mich dieses Jahr für die Winterlaufserie des BSV 1892 angemeldet, um möglichst früh auch schon mal ein paar längere Läufe zu machen und bei den ersten Wettkämpfen im Frühling schon eine bessere Laufform zu haben.

Bei dem ersten Lauf, der über 10 km rund um das Eisstadion Wilmersdorf geht, galt es den Kurs 4,5-mal zu bewältigen. Nach dem Schneefall der letzten Tage und Temperaturen um null Grad, machte der Lauf seinem Namen alle Ehre und der Start fand um 11 Uhr bei leichtem Schneefall statt. Die Strecke war an einigen Stellen geräumt worden, aber größtenteils schneebedeckt.

Da ich mich gerade noch von einer Erkältung erholt habe, hatte ich keine zeitlichen Ambitionen, aber konnte zu meiner Freude den Lauf ohne Probleme absolvieren. Die vier Runden gehen relativ zügig vorbei. Lediglich am ansteigenden Stück neben der Autobahn rutschten die Füße manchmal etwas durch und brachten nicht den gewünschten Vortrieb. Andere Stellen der Strecke wurden mit jeder Runde etwas matschiger. Besonders schneebedeckt war dann noch mal die abschließende dreiviertel Runde im Stadion.

Gedanklich bin ich beim Rundenzählen auch schon zu den zwei folgenden Läufen über 15 und 21 km abgeschweift. Auf die sechs und neun Runden, die es dann zu absolvieren gilt, muss ich mich mental noch anders einstellen, damit es nicht langweilig wird.

So konnte ich die 10 km in gut 51 Minuten hinter mich bringen, womit ich bei den Bedingungen ganz zufrieden bin. Jörg war auch am Start und zeigt sich so früh im Jahr in sehr guter Form.

Hier sind Links zu den Ergebnissen.


© TriGe Sisu Berlin; 10.1.2017 .. 17.1.2017