Grunewald Run 17.11.2018

von Domenic Achterberg

Am Ende des Jahres hatte ich noch mal Lust auf einen Lauf. Da ich mich im nächsten Jahr Richtung Marathon orientieren möchte, wollte ich vor dem winterlichen Lauftraining noch mal auf dem Halbmarathon meine Form testen. Der Grunewald Run vom SCB Berlin bot sich da vom Termin an. Außerdem verläuft er fast ausschließlich an der bekannten Radrunde um den Grunewald über Krone und Havelchaussee. Bei Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt gab es ansonsten wunderschönes Wetter, und es waren tolle Laufbedingungen in einem sehr herbstlichen Grunewald.

Neben einem Kinderlauf und einem 5 km-Lauf wird der Halbmarathon um den Grunewald angeboten, sowie ein Marathon, für den man die Runde zwei Mal absolviert. Ich habe mich mit meinem Bruder nicht für den Halbmarathon, sondern als Marathonstaffel angemeldet, so dass wir den Halbmarathon nacheinander gelaufen sind. Das war eine nette Abwechslung,und es hatten sich erstaunlich wenige Staffeln gemeldet, so dass wir neben 5 Mixed-Staffeln die einzige Männerstaffel waren. Einem sicheren ersten Platz entgegenlaufend, haben wir trotzdem unser Bestes gegeben. Ich habe den Startläufer gemacht und bin eine halbe Stunde nach dem Frauenstart mit allen Männern zum Halbmarathon und Marathonlauf gestartet. Nach einer dreiviertel Runde durch das Stadion hat sich das Feld von ein paar Hundert Startern relativ schnell auseinandergezogen.

Als angepeilte Zielzeit hatte ich mir 1:50 h vorgenommen. Nach wenig langen Läufen war ich erstaunt, wie gut ich mein Tempo halten konnte. Die Bedingungen waren sehr gut. Auf der Krone war sogar etwas Rückenwind. Das erste Mal wirklich anstrengend wurde es am Anstieg zum Grunewaldturm bei Kilometer zwölf. Auf der Strecke waren zwei Verpflegungsstationen eingerichtet, was bei den kühlen Bedingungen voll ausreichend war. Auf den letzten Kilometern Richtung Stadion gab es noch ein paar kleinere Anstiege und etwas kalten Gegenwind zu bewältigen.

Am Ende konnte ich dennoch mit 1:47:11 einige Minuten unter meiner Zeitschätzung bleiben und meinen Bruder etwas früher als erwartet auf die zweite Runde schicken. Dazu mussten wir den Fußgelenkstransponder weiter geben. Nach abgeschlossenem Wechsel hat er dann zu unserer Freude genau exakt die gleiche Zeit für seine Runde benötigt, und wir waren mit unserem Gesamtergebnis von 3:34 h sehr zufrieden. Insgesamt sind wir damit zweite von fünf Staffeln geworden. Als erste Männerstaffel haben wir dann noch eine Siegerehrung und eine tolle Geschenktüte bekommen.

 


© TriGe Sisu Berlin; 25.11.2018