SCC Halbmarathon 2.4.2017

von Domenic Achterberg

Nach meinem guten Saisonauftakt über 10 km mit neuer Bestzeit stand der nächste alljärliche Lauf über die Halbmarathondistanz an. Auch bei dieser Veranstaltung habe ich eine Historie vieler Teilnahmen – zum 13. Mal bin ich dieses Jahr am Start gewesen. Den wenigstens der Läufe ging allerdings eine konsequente Trainingsvorbereitung voraus, so dass sich die Verbesserung der Laufzeiten über Jahre in Grenzen hielt, bis mir im letzten Jahr eine deutliche Steigerung meiner Bestzeit gelungen ist. Ich wollte mir ungern selst Druck machen, aber eigentlich war klar, auch hier muss dieses Jahr eine neue Bestzeit her. Zu schlagende Zeit 1:46:02.

Die Bedingungen waren sehr gut, nicht zu kalt, nicht zu warm, wenig Wind und auch kein Regen, somit zum ersten Mal in diesem Jahr perfekt für kurze Laufkleidung. Der Lauf war wie immer gut besucht und die Startzone voll. Ich war dieses Jahr mit einem etwas schnelleren Laufpartner am Start, der sich seiner Form noch nicht so sicher war, so dass wir erstmal zusammen losgelaufen sind.

Wir haben es geschafft uns in dem großen Feld in den vorderen Teil meines Blockes einzuordnen und waren schon fünf Minuten nach dem ersten Startschuss auf der Strecke. Mit gutem Gefühl sind wir auf die ersten Kilometer ein ambitioniertes Tempo von 4:45 angegangen und waren sogar teilweise noch etwas schneller. Sobald die Sonne rauskam war man über die Wasserstellen sofort sehr glücklich, doch die meiste Zeit war es sehr angenehm zum Laufen.

Bis Kilometer 14 konnten wir unser Tempo gut halten auch wenn es immer anstrengender wurde. Anschließend habe ich meinen Laufpartner losgeschickt, weil ich immer wieder etwas abgefallen bin. Viel schneller ist er dann aber auch nicht vorangekommen, und ich habe ihn noch lange gesehen.

Nach dem letzten Wasserstand bei Kilometer 17 ging es noch mal etwas aufwärts, und ich konnte bei einigermaßen gleichbleibendem Tempo eine deutliche Verbesserung meiner Zielzeit ausmachen. Also einfach ohne Experimente weiterlaufen. Das wurde besonders auf dem vorletzten Kilometer die Leipziger Straße runter schwierig. Auch wenn die letzten Kilometer dann doch um die 5 Min lagen, wusste ich, dass es eine neue Bestzeit wird. Ab Kilometer 20 war dann diesbezüglich noch einmal mein Ehrgeiz geweckt, so dass ich es dann mit allem was an Zielsprint noch möglich war, bei 1:42:46 ins Ziel geschafft habe.

Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden. Ob in den nächsten Jahren auch noch solche Steigerungen möglich sind, wird sich zeigen.

 

  Pl  Name        Verein  Netto
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   1  Melly, Joan           Kenia        1:08:45
8442  Seidenstücker, Dörte  Sisu Berlin  2:29:13
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   1  Masai, Gilbert        Kenia          59:57
 956  Noll, Michael         Sisu Berlin  1:29:01
1667  Jarius, Lukas         Sisu Berlin  1:33:50
3603  Achterberg, Domenic   Sisu Berlin  1:42:46
6643  Papierz, Piotr        Sisu Berlin  1:52:12
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© TriGe Sisu Berlin; 6.4.2017