Bericht Hamburg CityMan 17.7.2011

Strecke: 1,5-40-10; Wassertemperatur 19°C, Luft 20°C, bewölkt

Text: Jochen Becker; Bilder: Benjamin Hein

Mein nächster Vorwettkampf stand am Wochenende auf meinem Wettkampfkalender: Dextro Energy Triathlon Hamburg – Olympische Distanz. Alle Teilnehmer wurden in Blöcken (Startabstand 20 min) von ca. 150 Teilnehmern eingeteilt. Ich musste im Block U um 10:20 starten, somit konnte ich in aller Ruhe frühstücken und mich vorbereiten, während andere schon im Wasser oder auf dem Rad waren.

Schonmal vorweg: MICH hat in allen 3 Disziplinen niemand überholt! Das Schwimmen ging ich eher langsam an, weil ich (trotz aufwärmen) mal wieder etwas Angst vor Luftnot in meinem Neopren hatte. Erst am Wendepunkt konnte ich dann etwas befreiter schwimmen und erkämpfte mir noch ein paar Plätze nach vorne. Sozusagen frisch kam ich aus dem Wasser in die einzigartige ca. 1 km lange Wechselzone. Mein Rad stand gleich am Anfang, das hatte den Vorteil, dass ich nicht lange suchen musste. Der Wechsel ging schnell, auch wenn ich mir das Anziehen der Socken nicht ersparen wollte. Dann ab durch die ewig lange Wechselzone - incl. Überholmanöver auf dem blauen Teppich - "ich kann halt mal nicht langsam laufen, auch nicht mit Rad."

Rad: Windgeschwindigkeit 20-45 km/h, Strecke: wellig 2 Runden

Da ich meine Energie diesmal nicht gleich auf der erste Runde verbrauchen wollte und auch mit der Strecke nicht sehr vertraut war, ging ich etwas ruhiger an. Durch den Gegenwind und die Steigungen auf den ersten 10 km konnte man sowieso keine Höchstgeschwindigkeiten erreichen. Auf dem Rückweg lief es mit Rückenwind dafür natürlich etwas schneller und leichter. Der 2. Wechsel kam dann wirklich früh und ich hatte trotz guter Radleistung keinerlei Ermüdungserscheinungen.

Lauf: 21°C Sonne, leichter Wind. Strecke: flach, div. sehr guter Belag

Somit war mir zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich beim Laufen alles auf eine Karte setzen konnte und lief von Anfang an auf hohem Tempo. Dabei musste ich ständig an die harten Laufeinheiten Dienstags auf der Bahn denken. Ich fühlte mich gut und konnte sogar mein Tempo auf den letzten 3 km bis zum Anschlag noch einmal steigern. Den Sprint in der Zielgerade konnte ich zwar sehr genießen, war aber auch auf Grund der guten Atmosphäre leider viel zu kurz.

Ich kam mit einer Endzeit von 2:19:33 h ins Ziel und konnte meine Leistung aus dem Jahr 2009 nochmals verbessern. Somit war ich mit dem Wettkampf sehr zufrieden und wenn es zeitlich passt, werde ich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Hoffentlich auch dann wieder auf der Überholspur!

Übrigens waren neben mir auch noch anderes Sisus mit persönlich sehr guten Leistungen am Start ;-)

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Rang Name               Nat  AK   Pl   Swim   T1    Bike     T2    Run    gesamt
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   1 Helbig, Leana      GER  WAK3   1  22:54  3:50  1:10:56  2:31  40:50  2:21:00
 419 Kloßek, Kerstin    GER  WAK3 111  38:25  7:02  1:30:29  5:21  62:21  3:23:36
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   1 Olesen, Allan S.   DNK  MAK2   1  20:14  3:36  1:00:39  2:43  36:14  2:03:23
  68 Becker, Jochen     GER  MAK4  13  26:13  4:40  1:08:03  2:51  37:49  2:19:33
 473 Hein, Benjamin     GER  MAK3 115  28:39  5:58  1:14:16  4:04  41:56  2:34:51
2121 Hildmann, Attila   GER  MAK3 399  27:33  9:33  1:18:28  4:52  64:37  3:05:02
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© TriGe Sisu Berlin; 20.7.2011