Ironman Hawaii 2018 – die Anreise

von Micha Noll

Am Sonntag 30.9. sind wir Richtung Kona gestartet. Wir – das sind Heike, Michael (er heißt auch so) und ich. Die Anreise ging über Toronto nach Sn Francisco. Dort haben wir 2 Übernachtungen geplant, um den Anreisestress zu minimieren: also Einreise regeln, ab ins Hotel und am nächsten Tag Stadtbesichtigung. Aber oh Wunder: in Toronto wurde bereits das Einreiseprocedere für die USA gemacht. War also nix mit entspannt umsteigen. Da es in Berlin mit 30 Minuten Verspätung losging, blieb uns nur eine gute Stunde. Heike und ich waren zufällig in die linke der beiden Schlangen sortiert worden. Wir habe unseren Weiterflug etwa 15 Minuten vor Schließung bekommen.

Michael hatte leider mit der rechten Schlange Pech. Dort ging es so langsam, dass er den Weiterflug verpasst hat. Glücklicherweise konnte er auf eine Maschine etwa 90 Minutn später umgebucht werden. Als Heike und ich in San Francisco angekommen sind, haben ich festgestellt, dass der Radkoffer nicht da war. Also gemeldet und es hieß, er wäre in der anderen Maschine. Michael hatte vor seinem Weiterflug gemailt, dass er weiterfliegen konnte. Tatsächlich war der Radkoffer in seiner Maschine, und er konnte den ins Hotel mitbringen. Der Stopp mit Besichtigungsprogramm hat auf jeden Fall gelohnt. Die Highlights haben wir angesteuert: Golden Gate, Lombard street, Pier 39, Alcatraz. Die Altersklasse M50 habe ich dorthin bestellt, ich habe den Schlüssel, haha.

Nun sind wir in Kona, ein paar lockere Einheiten sind absolviert und natürlich auch Besichtigungsprogramm. Insbesondere der Sonnenuntergang über den Wolken auf 4.200 m auf em Mauna Kea ist faszinierend. Ab nächster Woche Dienstag geht dann das offizielle Rennprogramm los mit der Nationenparade. Ich werde sicher noch ein paar Eindrücke aus der Rennwoche senden, bevor es am 13.10. losgeht.

 


© TriGe Sisu Berlin; 9.10.2018