27. Leipziger LVB Triathlon 25.07.2010

von Matthias Scholze

Am heutigen Sonntag ging es zum größten und ältesten ostdeutschen Triathlon. Der erste Leipziger Triathlon fand bereits 1984 statt. Zu dieser Zeit starteten die lokalen Größen wie Rainer Petzold (der Vater von Maik). Für mich war die Kurzdistanz (1550m 42km 10km) der diesjährige Saisonhöhepunkt. Angereist bin ich schon am Sa. Abend. Nachdem ich bei Freunden übernachtet habe ging's zum "Kulki" (Slang für Kulkwitzer See).

Die Wechselzone war schnell eingerichtet und die neuen Zoot Kalani mussten sich bewähren. Nachdem ich am vergangenem Dienstag den Fehler beging die Schuhe Barfuß einzulaufen und 'ne gewaltige Blase an der Ferse hatte, waren Socken beim laufen angesagt. Pünktlich um 11:05 startete das Feld der Volkssportler (ich hatte mich noch ohne Startpass angemeldet) im klaren Wasser. Das schwimmen im Neo verlief für mich ganz gut. Nach 36min kletterte ich den Hang zur Wechselzone hinauf.

Jetzt ging's endlich aufs Rad. Hier sind 4 Brettebene 10km Runden zu Fahren. Der teilweise starke Wind auf den langen freien Geraden hat mir erstaunlich wenig Probleme bereitet. Im Vergleich zu meinen letzten Rad-Splits während der vergangenen Wettkämpfe lief es heute echt super - von Beginn an. Nach 42km und 1:15:10 konnte ich mein Fahrrad wieder abstellen. Ich dachte mir - jetzt beginnt der unangenehme Teil der Veranstaltung :-).

Erstaunlicherweise konnte ich locker und zügig loslaufen und sogar den einen oder anderen überholen. Nach der ersten Runde fühlte ich mich noch super und erwartete beinahe minütig den Mann mit dem Hammer. Aber heute hatte er wohl in London zu tun (Alistair Brownlee sah echt übel aus im Zielkanal). So konnte ich gleichmäßig in 0:49:10 ins Ziel laufen. Das ist meine absolute Bestzeit auf 10km. Die Uhr blieb bei 2:44:06 für mich stehen, das ist 12min besser als am Briesensee.

Für mich war es also der "perfekte Tag" wie man ihn sich für jeden Wettkampf wünscht. Anschließend habe ich mir noch das Sprintrennen angeschaut und Kai angefeuert der dort die Sisu Farben hoch gehalten hat.


© TriGe Sisu Berlin; 27.7.2010, 21.8.2010