Bericht Fürstenwalder Cross-Duathlon in Rauen 19.3.2016

von Dirk Bettge

Strecke 6 Lauf – 18 Rad – 3 Lauf; Wetter: 5 bis 10 °C, heiter.

Unterlagen abholen in der Rauener Grundschule

Das war nun also die letzte MTB-Fahrt für diese Wintersaison. Beim meinem dritten Cross-Duathlon kam endlich mal die Sonne raus. Nachdem wir vor 2 Wochen in der Murellenschlucht hinterher wie die Crosser aussahen, war es bei der Mountain-Challenge letzte Woche einfach nur gleichmäßig kalt. Heute aber bekam man eine Ahnung von Frühling, zumal mittlerweile viele Büsche grüne Spitzen treiben. Allerdings hält sich die Wetterprognose bis Ostern mit Sonne stark zurück, so dass die Rennradfahrerei noch nicht so schnell zu scharfen Kanten führen wird. Aber das hat offenbar selbst auf Mallorca bisher nicht geklappt.

Langsam geht's bergauf. Alle Fotos vom Rennen: © TV Fürstenwalde

Vor dem Wettkampf hatte ich mir noch eingeredet, dass es ja um nix mehr geht, war nur Brandenburger Meisterschaft und daher wenige Berliner am Start. Immerhin der dritte Cross-Du am dritten Wochenende, da muss man das Training schon ein wenig anpassen und bis zum Wettkampf jeweils wieder erholt und neu motiviert sein. Andererseits bringt Training durch Wettkampf manchmal auch die Tempohärte, die man sich sonst mühsam abringen muss. Vor der Strecke in den Rauener Bergen habe ich schon ein wenig Respekt: Immerhin gibt es eine steile Passage zum steinernen Tisch, die man unter normalen Umständen nicht fahren kann und wo man dann mit Puls Anschlag sein Rad hochschiebt, eine die gerade eben fahrbar ist, und die 7 Hügel, wo man sich mit schnellem Schwung von Kuppe zu Kuppe schwingen kann, wenn niemand Langsames im Weg ist.

Anstieg zum steinernen Tisch.

Mit einem dosierten ersten Lauf (eine 6km-Runde) kam ich auf dem Rad (3 6km-Runden) gut in Schwung und konnte mich auf die Jagd nach der Sonne machen. Die Sandkuppe hat dreimal geklappt, aber am steinernen Tisch war's jedesmal ein Schneckenrennen, wobei man auch schiebenderweise Leute überholen kann. Die 7 Hügel hatten in Runde 2 und 3 freie Fahrt, das macht schon Laune. Auf Platz 15 nach dem zweiten Wechsel (da kam Hoffi gerade als Zweiter ins Ziel), lief's ganz OK, und mit nur einem Verfolger im Nacken, der auch etwas fertig war, ließ sich die Position halten. Rad- und Gesamtzeit waren sogar schneller als letztes Jahr.

Selbst Hoffi (beste Radzeit) musste vom Rad (mit dem Zwillings-Niner mit passender Startnummer!)

Letztlich war's also ein versöhnlicher Abschluss der Geländesaison. Bei einem Glas Wein versuche ich mich zu erholen, morgen gibt's einen lockeren Lauf mit Sonja, die gerade aus Malle zurück ist und sich ebenfalls erholen soll, und dann geht's aufs Rennrad. Die Zeit bis zu den Straßenduathlons ist glücklicherweise noch ein wenig hin.

6L-18R-3L, 47 Maenner und 8 Frauen im Ziel

Pl  Name                 Verein           AK        Lauf 1    Rad       Lauf+Rad    Lauf 2     Endzeit
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 1  Klemm, Marina        TuS Neukölln     wSEN1  1  28:56(33) 55:15(24) 1:24:11(26) 13:06(30)  1:37:18
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 1  Müller, Philipp      TSV Cottbus      mAK3   1  21:02( 1) 43:52( 2) 1:04:55( 1) 10:00( 2)  1:14:55
 2  Hoffmann, Christian  BSV Friesen      mAK4   1  22:22( 4) 42:52( 1) 1:05:15( 2) 10:11( 3)  1:15:26
 3  Mittelstädt, Martin  Neptun 08 FWalde mAK3   2  21:07( 2) 46:03( 6) 1:07:11( 3) 11:09( 7)  1:18:20
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15  Bettge, Dirk         Sisu Berlin      mSEN2  3  27:28(27) 48:49(11) 1:16:17(15) 12:36(24)  1:28:54
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je 1 Wechsel in Lauf 1 und Rad-Zeit

Mehr Fotos und ein Streckenvideo

Komplette Ergebnisse gibt's hier.


© TriGe Sisu Berlin; 19.3.2016