Bericht Regionalliga Ost in Cottbus 8.9.2018

von Dirk Bettge

Bei schönstem Sommerwetter fand der finale Showdown der Regionalliga Ost in Cottbus statt. Geschwommen wurde ein Dreieckskurs im Spaßbad "Lagune". Der Wettkampf wurde als Team-Relay ausgetragen, d.h. pro Team hatten 4 Teilnehmer hintereinander einen Supersprint zu absolvieren (400 m – 10 km – 2,5 km). Zum Radfahren ging es raus aus der Halle zur Wechselzone und auf einem 1 km langen Wendepunktkurs mit Windschattenfreigabe.

Unsere Männer sollten in der Reihenfolge Lukas-Christopher-Tobias-Sören starten, die Masters David-Carl-Dirk-Radek. Die erste kleine Hektik gab's schonmal, als Carl und Christopher von der Autobahn anriefen, weil sie hinter einer Unfallstelle feststeckten. Daraufhin habe ich die Positionen 2/3 jeweils getauscht, Tobias und ich würden also auf 2 starten.

Gestartet wurde diesmal direkt im Becken, die Startschwimmer der Staffeln sparten sich so den Hindernislauf vom Zielbogen auf dem Freigelände um die Freibecken rum bis in die Halle. Zur besten Kaffeezeit um 16 Uhr gingen zuerst die Männer ins Rennen, 10 Minuten später die Masters und dann die Frauen.

Lukas legte gleich mal voll los und konnte im auf seinen 4 Runden Sisu mit unserer mit Abstand besten Schwimmzeit in Führung bringen, das hat doch was! Aber auch David machte seine Sache sehr gut und konnte sich im Vorderfeld halten. Auf dem Rad hatte es Lukas gegen die schnellen Männer der ersten Welle natürlich etwas schwer, während David sich fast bis an die Spitze der Masters vorarbeitete.

Nach der ersten Staffelübergabe am Zielbogen hatte sich das kleine Feld (10 Männermannschaften, 7 bei den Masters, wo 2 komplett fehlten) bereits in die Länge gezogen. Tobias übernahm als erstes von Lukas.

David war schnell gelaufen und übergab an 2 an mich mit Abstand zum Dritten. Das war mir natürlich Motivation, so schnell wie möglich zum Becken zu rennen und die Bojen anzusteuern. Erstaunlicherweise war der Führende langsam im Wasser, so dass ich ihn einholen und Führungsluft schnuppern konnte. Beim Ausstieg hatte sich Frank Manthey von den favorisierten Neuköllnern fast rangearbeitet und wir gingen gemeinsam auf den Radkurs.

Naja, war schon toll, aber beim Laufen konnte ich die schnellen Leute wie zu erwarten war nicht halten und übergab kurz vor den Friesen an 4 auf Carl.

Christopher und Carl sprinteten nun um die Wette

Auf Position 4 ging zuerst Sören auf die Strecke, schließlich für die Masters Radek, der immerhin nicht beim BerlinMan dabei war und nach seinem Ironman in Roth aus der wohlverdienten Erholungsphase kam. Wie Sören auch musste ers sich allein über die Radstrecke quälen.

Alle Sisus sind glücklich im Ziel angekommen, auch wenn so mancher noch von den Strapazen des BerlinMan gezeichnet war. Zuerst konnten wir Sören als Schlussläufer in Empfang nehmen. Männer, ihr wart gut, auch wenn Platz 9 von 10 vielleicht nicht so klingt.

Wenig später kam auch Radek als Schlussläufer unserer Mastersstaffel auf Platz 5 der Tageswertung rein.

Langsam dämmerte es bereits, vor den Siegerehrungen gab es noch eine Teamleiterrunde zur abgelaufenen Saison und Planung der folgenden, eine sehr sinnvolle Sache.

In der Endabrechnung dieser Saison haben die Männer Platz 9 errungen, die Masters Platz 6. Ein zählbares Ergenis war außerdem mein dritter Platz in der Saison-Einzelwertung, besonders bemerkenswert waren die wirklich hübschen Pokale, s. Bild:

 

              swim bike   run   gesamt Pl
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Sisu Männer
Lukas         5:59 18:56 10:15  35:07  22.
Tobias        8:32 18:40 10:35  37:46  35.
Christopher   7:42 18:31  9:31  35:45  26.
Sören         7:34 19:27  9:45  36:46  32.
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Sisu Masters
David         6:55 18:36  9:56  35:27   4.
Dirk          8:19 18:45 11:09  38:13  18.
Carl          8:49 19:55 10:18  39:02  23.
Radek         8:22 20:16 10:00  38:39  22.
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Alle Ergebnisse erscheinen auf: Regionalliga Ost/Ergebnisse

 


© TriGe Sisu Berlin; 8.9.2018