Challenge Roth 1.7.2018

Ein Zuschauerbericht über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen

von Michael Noll

Diesmal wieder mit dem Grundsatz Alle Jahre wieder, war ich mal wieder in Roth. Ich versuche ja immer entweder aktiv auf der Strecke zu sein oder eben als Zuschauer an der Strecke. Im letzten Jahr war ja das Rennen zeitgleich mit meinem Start in Frankfurt. Dieses Jahr hatte ich also die Gelegenheit unsere 3 Sisus vor Ort zu sehen. Es hat sich gelohnt: es gab 2 persönliche Bestzeiten und ein erfolgreiches Finish auf der ersten Langdistanz. Mit Reiner bin ich zusammen zum Zuschauen angereist, aber wir waren natürlich nicht die einzigen Sisu an der Strecke. Dirk musste Samstag arbeiten und ist am Sonntag ganz früh zum Schwimmstart aus Berlin angereist und abends wieder zurück. Respekt- aber die Stimmung rechtfertigt auch diesen Aufwand.

Im Vorfeld des Rennens waren wir wieder wie jedes Jahr beim Italiener in Schwanstetten, sehr lecker. Dort haben wir dann auch unser Nudelbüffet für den Samstag vorm Rennen bestellt. Als Zuschauer ist der Tag ähnlich lang wie bei den Aktiven, schlafen geht aber schon eine Stunde länger. Das hieß für uns aufstehen um 4:30 Uhr und 17 km radeln zum Schwimmstart. Wir habe noch einen Platz auf der Brücke um kurz vor 6 Uhr ergattert. Ansonsten ist auch schauen am Ufer möglich, aber da stehen die Leute auch in 10-er Reihen- Wahnsinn. Der Veranstalter sprach übrigens von 200.000 Zuschauern insgesamt an den Strecken Schwimmen, Rad und Lauf. Erster Startschuss ist um 6:30 für die Profis, dann geht im 5 Minutenabstand bis kurz nach 8 Uhr.

Ab 9 Uhr sind dann noch 3 Wellen für die Staffeln dran. Nach dem Schwimmen radeln wir immer 5 km zum Kränzleinsberg vor Hilpoltstein (Rad km 68 bzw. 145 bei Runde2). Dort kann man sehr gut sehen, ist von einem Streckensprecher informiert. Die Freiwillige Feuerwehr sorgt für Steaks, Würste, Kuchen und Getränke. Ein sehr guter Platz. Matthias hat uns mit seiner Radzeit überrascht. Wir wollten uns och schnell vor seiner erwarteten Durchfahrtzeit stärken. Wir hatten gegen Mittag mit ihm gerechnet, aber er war 10 Minuten vorher da. Wir konnten nur mit vollem Mund aus dem Zelt rufen und haben so ein Bild verpasst.

Bei der Fahrt als Zuschauer zum Kränzleinsberg kommt man auch zuvor am Solarer Berg vorbei. Das Stimmungsmekka, das wohl weltweit den Maßstab setzt. Da haben wir eine Fotostopp eingelegt, aber bei 20.000 bis 25.000 Zuschauern nur dort, sieht man an unserem Spot besser. Aber den Irrsinn am Solarer Berg muss man schon mal gesehen haben. Kurz nach der Mittagszeit sind wir dann zur Laufstrecke geradelt. Das sind so etwa 10 km zur sogenannten Lände. Dort kommen die Läufer 3 Mal vorbei: km 5, km 11 und km 25. Dort konnten wir unsere SIsus nochmal sehen. Alle sahen gut aus, so konnten wir uns guten Mutes aufmachen, die letzten 5 km zum Ziel zu radeln.

Durch die neue Laufstrecke habe die Aktiven von da aus allerdings noch 17 km zu absolvieren. Im Ziel kamen alle wohlbehalten an und hatten offensichtlich ihren Spaß (soweit man den bei der Streckenlänge haben kann). Abends war dann radeln in die Unterkunft nochmal 12 km und unser Zuschauertag war beendet.

Ich kann hier nur mal wieder werben, sich die Stimmung an der Strecke in diesem Wettkampf mal anzusehen. Es lohnt sich und mit Rad ist sehr viel zu sehen. Am Montag ging es dann nochmals in den Zielbereich. Dort ist ja die Warteschlange für die Anmeldung 2019. Für das erfolgreiche Anstellen gibt es jetzt auch schon Finisher-Gläser. Also nächstes Jahr ist dann für Reiner in der Staffel und mich Roth mal wieder auf der Strecke.

Die Sisu-Ergebnisse:

 


© TriGe Sisu Berlin; 3.7.2018