Bericht Run-Bike-Fun 2.3.2014

von Dirk Bettge

Strecke 3 Lauf – 15 Rad – 6 Lauf; Wetter: 3 bis 9 °C, heiter.

Diese und mehr Bilder siehe TriTeam-Website

Als mein persönlicher Auftakt in die Duathlon-Saison stand diesen Sonntag der "Run-Bike-Fun" vom TriTeam an, der erste einer Serie von vereinsinternen Trainingswettkämpfen, zu dem auch Gäste willkommen sind. Da wir bei unserem eigenen Winter-Du nicht starten konnten, weil jeder Helfer gebraucht wurde, und angesichts des tollen Vorfrühlings-Wetters eine gute Gelegenheit. Die Berichte der letzten Jahren zeigten wenige Teilnhemer und noch weniger Helfer. Ein wenig Streckenkenntnis ist daher nicht schlecht, bevor man im unbekannten Gelände ins Rennen geht.

Nach Ansehen des youtube-Videos und Streckenkarte konnten Sonja und ich bei unserer Erkundungsfahrt am Samstag die Strecke in der Murellenschlucht hinter der Glockenturmstraße tatsächlich korrekt ausfindig machen und schon ein paarmal fahren. Die Runde ist ziemlich exakt 3 km lang (die ausgeschrieben 2,75 km greifen nach übereinstimmender Meinung im Feld zu kurz), wobei 2 erstaunlich steile Stiche die Sache nicht zu einfach werden lassen. Bis auf das Ende der Abfahrt kann man aber alles voll fahren. Lauf und Rad alles auf derselben Runde, also jeden Stich 8 Mal, das würde man sich etwas einteilen müssen.

10 Tri-Teamer und ich als Gast gingen schließlich auf die Strecke, 7 Männer, 2 Frauen und ein Team, die Frauen würden nur 4 statt 5 Runden fahren, dann treffen wir uns am Ende. Carsten war Organisator, Streckenpräparator, Starter, Zeitnehmer und Wettkampfgericht in einer Person. Nach einer Einführungsrunde wurde es dann ernst. Dank der Sonne war Wettkampfeinteiler mit Langarmtrikot eine gute Wahl für Lauf und Rad. Einige Herren, dabei auch Favorit Frank Rutkowski, gaben mir auf dem ersten Lauf schnell das Nachsehen. Der erste Wettkampfeinsatz meines noch neuen MTBs brachte mich aber recht schnell nach vorne. Nur Thomas leiste erheblichen Widerstand beim Überholen, so dass wir beide eine echt schnelle dritte Runde hatten, aber auf der nächsten Abfahrt war auch er weg.

In der letzten Radrunde stand dann Frank mit abgerissenem Schaltwerk in der ersten Steigung – Aufgabe. Aber mir war schon klar, dass ich Thomas nicht weit genug distanzieren konnte, um den Lauf zu überstehen. Ende der vorletzten Laufrunde leiß ich ihn per Handschlag passieren, mehr ging nicht. In der letzten Steigung dachte ich, ich krieche besser auf allen Vieren. Laufen hintenraus wird dieses Jahr die Aufgabe sein im Kampf gegen das Alter. Ein 5er Schnitt klingt nach nicht viel, aber im Vergleich war's OK. Für den zweiten Platz gab's wie für alle die übliche Gummibächen-Medaillie. Großen Dank ans TriTeam, es hat viel Spaß gemacht!

Ergebnisse gibt's hier.


© TriGe Sisu Berlin; 2.3.2014