Lauf der Sympathie 16.3.2014

von Susi Bettge

10 km von Falkensee nach Spandau; Wetter: Regenschauer, 9 °C, kräftiger Westwind

Zur 25. Jubiläumsausgabe des Laufs der Sympathie hat der Wind sich entschlossen, das Teilnehmerfeld tatkräftig zu unterstützen und blies stetig und spürbar von Westen. Ob das der Grund war, warum viele Läuferinnen und Läufer mit pludrigen Regenjacken angetreten sind?

Bei meiner Ankunft war es noch ziemlich leer in der Falkenseer Sporthalle, was gut war, denn ich musste noch meinen Startnummer und einen Kleiderbeutel abholen. Aber mit jedem weiteren eintreffenden Regionalzug füllte sich die Halle zügig, und es war das übliche Vor-Start-Gewusel. Also entschied ich mich für frühzeitige Kleiderbeutelabgabe und langes Einlaufen.

Als ich mir schon ernsthaft Sorgen machte, ob das Stoppschild, an dem das Startbanner befestigt war, dem zerrenden Wind noch länger standhält, fiel pünktlich der Startschuss und das Starterfeld setzte sich gemächlich in Bewegung. Auf den ersten 500-1000 Metern war Sortieren angesagt, die Regenjacken-Träger/innen wurden weiter nach hinten durchgereicht, und ein paar spritzige Spät-Starter/innen schossen vorbei. Danach bestand die Hauptattraktion in den regelmäßig auftauchenden Kilometerschildern am rechten Straßenrand und den Grüppchen anfeuernder Zuschauerinnen und Zuschauer, die ihr Bestes gaben, um das ungemütliche Wetter wettzumachen. Denn ansonsten geht es ja vorwiegend geradeaus, und das auf breiten Straßen, so dass das Landschaftserlebnis etwas in den Hintergrund tritt.

Schon vor der 5-km-Marke war Berlin wieder erreicht, deshalb muss die Strecke am Ziel auch noch um ein paar Kurven gelegt werden, bevor auf dem Marktplatz vor dem Spandauer Rathaus die 10 km voll sind. Im Ziel war ich mir mit vielen anderen Läuferinnen und Läufern einig, dass es trotz des Rückenwinds nicht gerade ein leichtes Rennen war - aber wir haben alles gegeben. Fast ist es schon überflüssig zu erwähnen, aber meine Altersklasse W45 erwies sich mal wieder mit Abstand als die am häufigsten besetzte - ein Hoch auf die Babyboomer!

Die Sisu-Fahne musste heute von der Frauenfraktion hoch gehalten werden, die Männer hatten sich angesichts der Berliner Meisterschaftswertung unter den Namen ihrer im Leichtathletikverband befindlichen Laufclubs angemeldet. Glückwunsch an Frank zum Unterbieten der magischen 40-Minuten-Grenze und zum 2. Platz in seiner Altersklasse!

10 km, xxx Frauen und yyyy Männer im Ziel
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 Pl Name                Verein        AK  Pl  Zeit
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  1 Cornelia Schindler  SCC Berlin            35:05
 98 Susanne Bettge      Sisu Berlin   W45 19  50:36
139 Kerstin Raeth       Sisu Berlin   W45 30  52:52
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  1 Stefan Hendke       SC Potsdam    MH   1  30:01
135 Frank Deutschmann   OSC Berlin    M60  2  39:57
150 Jürgen Ebner        LG Mittelmark M45 23  40:20
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Ergebnislisten hier


© TriGe Sisu Berlin; 16.3.2014