Lauf der Sympathie 18.3.2018

von Domenic Achterberg

Beim diesjährigen Lauf der Sympathie von Falkensee nach Spandau hatte ich mit meiner 15. Teilnahme ein kleines Jubiläum. Besonders strahlend zeigte sich dafür das Wetter. Ich war gut erholt und motiviert und hatte mir für den Lauf vorgenommen, in Richtung Bestzeit zu laufen. Allerdings war mit der Wetterentwicklung der letzten Tage abzusehen, dass dies auch in Topform ein schwieriges Unterfangen werden könnte, da der eisig kalte Ostwind praktisch auf der ganzen Strecke Gegenwind bedeutete.

In diesem Jahr wurde auch der Start des Laufes zu der neuen Stadthalle in Falkensee verlegt. Das resultierte auf den ersten 150 m in einem engen Startkanal und etwas Gedränge an der ersten Kurve. Danach entspannte sich das Feld auf der größeren Straße aber entsprechend schneller, was ich besonders im vorderen Teil des Feldes als angenehm und besser als in den Vorjahren empfunden habe. Ab diesem Zeitpunkt war ein stabil laufender Vordermann als Windschatten entscheidend. Ich habe immer so gut wie möglich versucht mich reinzuhängen, aber auf den meisten Passagen hat man nicht viel Wirkung gespürt.

So hat man auch in zweiter und dritter Reihe noch ordentlich den Wind von vorne gespürt, und ich habe schon gemerkt, dass ich meine Wunschzeiten pro Kilometer nicht mehr ganz erreiche. So hatte ich dann im Ziel mit 45:10 min zwar eine gute Zeit, aber hätte wirklich gerne gewusst, was meine Leistung unter anderen Bedingungen wert gewesen wäre. So muss ich meine Bestzeit Ambitionen wohl bei einem anderen Lauf dieses Jahr noch einmal angehen.


© TriGe Sisu Berlin; 18.3.2018