Bericht Vereinsfahrt Thüringen 17.-20.4.2008

von S. und D. Bettge

Au weia dachten wir spontan, als wir dem Vermieter im Stockfinstern durch den Wald hinterherfuhren. Sind wir nicht zum Rennradfahren hier? Nach einem guten Kilometer steilem, morastigen, steinigen Waldweg waren wir schließlich beim Haus angekommen. Wie sich herausstellte lag das Haus aber nur 100 Meter Luftlinie über die Wiese von der Straße weg, allerdings ungefähr mit ca. 30 % Steigung. Bei Tage besehen ließ sich das auch mit Rennradschuhen gut machen, also kein Problem. Das Haus vertspühte im Innern Hüttenatmosphäre mit einem Schuss Ostalgie. Jedenfalls hatten wir mit Matthias einen Ofen-Experten dabei, der wusste, wie man die Bude mit welchen Mengen an Holzscheiten und Kohlen warm bekommt und hält. Am Ofen konnte man sich nach den Ausfahrten wärmen oder wahlweise verschwitzte Klamotten trocken braten (geht erstaunlich schnell und geruchfrei).

Das Wetter war recht kühl und teilweise feucht, aber kein Dauerregen. Letztlich haben wir 3 schöne Tage in Thüringen verbracht, sind 3 Mal Rad gefahren und einmal schwimmen gegangen.

(* mehr in Kürze *)


© TriGe Sisu Berlin; 21.4.2008, 23.4.2008