Trainingslager Kienbaum 17-19.2.2017

von Denise Kottwitz; Fotos: Dirk Bettge

Alle Sisus vor der letzten Schwimmeinheit

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Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Der Wille ein besserer und vor allem schnellerer Schwimmer zu werden, veranlasste 24 Sisu-Athleten und mich ein Wochenende in Kienbaum und vor allem im dortigen Schwimmbecken zu verbringen. Sechs Wassereinheiten und zwei Landeinheiten standen hier auf dem Programm. Übung macht den Meister. Freitagabend ging es gleich gut zur Sache: Technik, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer waren gefragt. Zum Einstieg kein Problem, ein reichhaltiges Abendessen gab es zur Belohnung. Übernachtung war in Kienbaum II angesagt: also zusätzlich noch regelmäßige Wandereinheiten von etwa einem Kilometer zwischen Übernachtung und Schwimmbecken. Aber für den Multisportler kein Problem, auch nicht halb sechs am nächsten Morgen. Trotz Dunkelheit und Kälte erreichen alle pünktlich zum Trainingsbeginn den Beckenrand.

Die Schwimmhalle

Morgenstund hat Gold im Mund. Trotz der frühen Stunde war die Motivation noch sehr hoch, und die einstündige Einheit verging wie im Fluge. Beim anschließenden Frühstück hatte gewonnen, wer das Verhältnis von Energiebedarf, Magengröße und Verdauungszeit bis zur nächsten Einheit gut einschätzen konnte. Denn schon drei Stunden später ging es wieder ins Wasser. Die Technikübungen wiederholen sich. Der stete Tropfen höhlt den Stein. Ein paar harte Sprints und ein paar ruhige Bahnen mit reichlich Equipment komplettierten die Einheit. Und somit war schon die Hälfte der Wassereinheiten überstanden. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Erstmal Mittagessen, und etwas entspannen. Dann war "Landtraining" angesagt. Da es den ganzen Tag grau mit Nieselregen gab, war es auch recht gut, dass diese Einheit in der Halle stattfand. Ein wenig Lauf-ABC und eine spannende Laufformation füllten die erste Hälfte der Stunde.

Dehnübungen

Auf einem Bein kann man nicht stehen. Oder doch? Zu mindestens wenn man reichlich Stabiübungen macht. Darauf ging es gleich wieder ins Wasser. Technik, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Ohne Fleiß kein Preis. Spätestens in dieser Einheit hat auch der Körper verstanden, dass man im Trainingslager ist. Die Schultern fingen an zu schmerzen, die Finger zitterten leicht und im Magen zeigte sich schon wieder ein großes Loch. Um dem Abhilfe zu schaffen, folgten Abendessen und noch eine Dehnungseinheit in der Halle. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Wir sind ja auch Triathleten und nicht beim Ballett. Daher können wir auch zeitig raus aus dem Bett und standen am Sonntagmorgen um sechs wieder am Beckenrand.

Der noch zugefrorene lange See

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ein kleines Programm vor dem Frühstück. Dann noch mal Kaffee und was zu beißen. Schon hieß es die Zimmer zu räumen und natürlich noch mal ins Wasser. Es lässt sich die Sonne blicken, und das Wasser glitzert. So kurz vor Ende lässt der Trainer noch 8x100 Meter sprinten. Einmal ist keinmal. Mit ruhigem Schwimmen komplettieren wir die Einheit, stolz es geschafft zu haben. Nach einem abschließenden Mittagessen ging es müde Richtung Heimat. Ende gut, alles gut.

Essen in rauen Mengen

Großen Dank an Trainer Olaf, die Organisatoren dieses Wochenendes und an alle Mitstreiter.

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© TriGe Sisu Berlin; 21.2.2017