Trainingslager Lindow vom 12. bis 14.2.2016

von Tjorven Senska und Dörte Seidenstücker

Ein ganzes Wochenende dem Sport widmen, genauer gesagt dem Schwimmsport, das ist das Ziel des Sisu-Schwimmwochenendes. Gerade in Lindow angekommen und die Zweibettzimmer bezogen geht es auch schon los zur ersten Schwimmeinheit in die Halle.

Unter Anleitung von Olaf werden die ersten Meter sehr freudig und voller Elan geschwommen. Anschließend geht es zum Abendbrot in die Mensa. Endlich findet man mal Zeit zum Reden über dies und das und lernt sich besser kennen, was für uns Neulinge von unschätzbarem Wert ist. Von der Woche und vom Training müde verziehen sich die ersten in ihre Zimmer, während die anderen noch gemütlich zusammensitzen.

Es ist noch vor 6 Uhr als der Wecker am Samstagmorgen klingelt, denn da begann schon die erste Wasserzeit. Schon ein tolles und einzigartiges Gefühl, wenn man zum Frühstück bereits die erste Stunde "schwimmen" hinter sich hat. Zwischen Frühstück und der nächsten Trainingseinheit liegt eher wenig Zeit zum Verdauen, denn es ging zeitnah wieder ins Wasser. Die Übungen wiederholten sich und die ersten eigenen Erfolge waren spürbar. Für den einen oder anderen begann zum Ende der zwei Stunden die Zeit des Zähnezusammenbeißens und Durchkämpfens.

Beim Mittagessen noch gemeinsam trennten sich danach die Wege. Die einen gingen Laufen, die anderen ruhten sich aus – pardon bereiteten sich mental auf die nächste Einheit vor und wieder andere trafen sich zu Lauf- und Ballspielen in der Sporthalle. Auch diese fanden unter Anleitung von Olaf statt, der kurz zuvor noch einige Videoauswertungen gemacht hatte. Nach den Lauf- und Ballspielen folgte noch eine Einheit Stabi, wo dem einen oder anderen dann ein Licht aufging, was sich hinter dieser Abkürzung alles verbirgt.

Zum Abendessen traf man sich wieder in der Mensa, um anschließend in die letzten zwei Stunden Training im Wasser zu starten. Es war deutlich sichtbar und spürbar, wie Elan und Power gewichen waren, aber es wurde eisern gekämpft und Meter um Meter, Kilometer um Kilometer geschwommen. Uns ist es ein phänomenales Rätsel wie einige es nach diesem Tag noch bei der lauten Musik an der Bar aushalten konnten, aber auch sie waren am nächsten Morgen wieder um 6 Uhr in der Schwimmhalle.

Es begann nun die vorletzte Schwimmeinheit und die Müdigkeit wirkte sich spürbar auf das Tempo aus, so wurde von keinem der anvisierte Plan vollständig geschafft. Nach dem Frühstück begann dann der Packsport, denn es blieb nicht viel Zeit, bis es wieder hieß "rein ins kühle Nass". Mit verrückten und außergewöhnlichen Übungen beschäftige Olaf die ganze Truppe noch über 1,5 h im Wasser und brachte sie damit auch heil über diese letzte Einheit.

Unser Dank gilt den Organisatoren, dem Trainer und all den Teilnehmer, die es zu einem so wunderschönen und unvergesslichen Ereignis gemachten haben.


© TriGe Sisu Berlin; 17.2.2016