Trainingslager Rabenberg (Erzgebirge) vom 14. bis 16.2.2014

von Daniel Meisen

Das erste Trainingslager des neuen Jahres: Planschen mit Olaf im wunderschönen Erzgebirge. Nachdem wir weder in Lindow noch in Kienbaum ausreichend Platz bekommen hatten, zog es uns dank des engagierten Einsatzes von Martin nach Rabenberg, nahe Oberwiesental. Die Anfahrt ist mit knapp 350 km doch etwas länger als in die bekannten Orte schwimmerischer Qualen. Das Ziel dafür aber nicht weniger malerisch.

Losgefahren sind wir bei Sonne und frühlingshaften 10°, in Rabenberg angekommen zeigte das Thermometer dann nur noch -1° – nicht verwunderlich, liegt Rabenberg doch auf etwas über 700 Meter. Schnee und die Glätte sollten somit allzu überambitionierte Laufeinheiten im Freien von vornherein unterbinden.

Gestartet sind wir in das Wochenende mit einer 2-Stündigen Schwimmeinheit am Freitagabend. Die Mahlzeiten waren immer recht dicht an den Trainingszeiten, zum Glück direkt danach und nicht direkt davor. Die Qualität des Essens ist vergleichbar mit Lindow.

Was die Ausstattung der Anlage betrifft, spielt Rabenberg ziemlich weit vorne mit. Es gibt zahlreiche Turn- bzw. Tanzhallen (haha!) sowie eine 25m- und eine 50m-Schwimmhalle, die wir meist exklusiv für uns hatten. Das Wasser ist angenehm, die Halle jedoch leider etwas überhitzt, am Beckenrand hätte ich nicht schwitzen bzw. sitzen wollen.

Zur Belustigung aller hat sich Olaf in der ersten Athletikeinheit wieder einiges einfallen lassen. Das Ballspiel zum Aufwärmen hat jedoch zu gewisser mentaler Überforderung geführt (oder war das nur bei mir so?). Lediglich die abschliessenden Stabi- und Dehneinheit konnte die allgemeine Belustigung noch steigern – ausgelöst durch die mangelnde Ausführungsgenauigkeit der mit unterdurchschnittlich kurzen Sehnen ausgestatteten Sisu-Athleten.

Den Abschluss des Trainingslagers bildeten wie gewohnt zwei Schwimmeinheiten Sonntag früh bzw. mittag. Insgesamt wieder ein rundum gelungenes und abwechslungsreiches Training und ausreichend km für ein Wochenende. Geblieben ist die Erkenntnis das man nach 10 Wasserstunden beim nächsten 400 m-Test locker 3 Sekunden schneller kann! Nicht wahr, Martin?


© TriGe Sisu Berlin; 6.3.2014