Viviman 8.5.2011

Powersprint, 2 x (0,3 - 9 - 2)

von Dirk Bettge

Der Wecker klingelte um halb sechs. Und das für einen Sprint. Und ich hatte mich wieder abgemeldet, weil ich einfach gekniffen habe vor der Radstrecke am Ausweichstandort im Sportforum Hohenschönhausen. Carl offenbar auch. Aber Sonja wollte unbedingt starten, denn der Wettkampf ist ein echter Aufgalopp der Schnellen in Berlin und Umgebung. Ihre Jugend A startete komplett mit allen Frauen und den paar Männern über 40 (da fehlten jetzt zwei). Zusammen mit Kaderkollegin Isabel gehörte sie also zu den jüngsten.

Sonja schlug sich gut, konnte beim Schwimmen an einigen dranbleiben, fuhr gut Rad und hatte leider Seitenstechen beim Lauf. Immerhin, sie hatte nach dem Vorlauf nur gut 3 Minuten Rückstand auf die schnellsten Jungen. Das nützte allerdings nicht viel, weil die Rückstände beim Jagdstart im Finale auf 3 Minuten gedeckelt wurden, d.h. die Schnellsen starteten einzeln nach Rückstand und nach 3 Minuten die restliche Meute hinterher.

Die Zuschauerei hat definitiv Spaß gemacht, denn bei bestem Frühlingswetter hatte der ausrichtende TuS Neukölln ein gut organisiertes Rennen auf die Beine gestellt. Das Schwimmen in der Halle musste aus Reinlichkeitsgründen von außen durch die Scheiben beobachtet werden, war aber gar nicht falsch, denn so war der Weg zur Wechselzone und zur Radstrecke kürzer.

A-Läufe (Frauen, Jugend A und Masters), 28 im Ziel
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Plg Plm Plw Name,Vorname  Verein       Ak  AKm AKw  Endzeit swim  bike  run
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Vorlauf
 21      11 Bettge, Sonja Sisu Berlin  wJA       4  29:50   4:46 16:57 8:07
Finale
 20      11 Bettge, Sonja Sisu Berlin  wJA       3  30:25    :     :   8:12 
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Jedermann, 0,3 - 9 - 2

von Thomas Gloy

Ja, auch ich war dabei und es hat Spaß gemacht – auch wenn lange nicht alles rund lief. Am Tag zuvor aus Leipzig in Potsdam angereist, klingelte der Wecker um 5:45. Ein Blick aus dem Fenster versprach einen tollen Wettkampf. Den habe ich dann allerdings fast verpasst. Als ich den Ordner fragte, ob ich nun mit meinem Rad in Wechselzone könnte, da ich ja beim Jedermannrennen starten wolle, schaute der mich nur verständnislos an, um mir dann mitzuteilen: "Wieso Jedermannrennen. Die sind schon alle in der Schwimmhalle zu Start." Ich versuchte ihm klar zu machen, dass ich alles dran setzten würde, diesen noch zu erreichen, wenn er mich denn nur in die Wechselzone ließe. Er zeigte nur über die Schulter und brummelte irgendwas von "dahinten".

Als mir die Helferinnen gerade die Startnummer sorgfältigst aufmalten, hörte ich über die Lautsprecher "noch fünf Minuten bis zum Start", als ich meine Wechselzone endlich einrichten und meinen Trainingsanzug ausziehen konnte – unter dem ich glücklicher Weise schon den Einteiler trug – warens noch 3 Minuten. Die mitgereisten Fans wurden langsam ungeduldig, warum ich in der Schwimmhalle nicht zu entdecken war und so sprintete ich los, um gerade noch rechtzeitig mit nem 160er Puls in Wasser zu hüpfen. Das Vorgenommene – ruhig, aber mit Kraft anschwimmen, dann steigern – ging dann in der Waschmaschine natürlich auch wieder schief und ich musste zu den schnellen Leuten auf meiner Bahn abreißen lassen. Trotzdem ging ich nach passablen 5 Minuten aufs Rad, wo dann ein stümperhafter Wechsel von einer Extrarunde und einem nicht viel besseren zweitem Wechsel gefolgt wurde. Die Radstrecke hat schon Laune gemacht, deshalb habe ich gleich noch ne elfte Runde ran gehängt. Der kurze abschließende Lauf war super – Hartmuts Training macht sich langsam bemerkbar. Alles in allem ein schöner Saisonauftakt bei perfektem Wetter und spannenden Wettkämpfen.

Jedermann-Rennen, 27 Maenner und 12 Frauen im Ziel
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Plg Plm Plw Name,Vorname  Verein       Ak  AKm AKw  Endzeit swim  bike  run
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 17  15     Gloy, Thomas  Sisu Berlin  Jed 10       31:28   5:02 18:41 7:45
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© TriGe Sisu Berlin; 10.5.2011, 12.5.2011