SISU Jugend-Trainingslager 2026

Intensives Training für Champions der Zukunft

Das SISU-Jugendtrainingslager war auch in diesem Jahr bei bestem Sport-Wetter ein voller Erfolg und großer Spaß für allen Teilnehmenden. Trotz Spaß kam aber auch das intensive Training für sämtliche Altersgruppen keineswegs zu kurz.

Bereits kurz nach der Ankunft am Freitag starteten die ersten besonders motivierten Athletinnen und Athleten um 18 Uhr mit einer Schwimmeinheit mit Riccarda, Leni und Verena ins Trainingswochenende. Nach einem stärkenden Abendessen konnten sich anschließend alle beim gemütlichen Beisammensein auf das abwechslungsreiche Wochenende einstimmen.

Am Samstag ging es direkt sportlich weiter: Noch vor dem Frühstück stand um 7 Uhr ein weiteres einstündiges Schwimmtraining auf dem Programm. Danach warteten unterschiedliche Trainingseinheiten auf die Gruppen. Während die Älteren im Kraftraum intensiv trainierten, sammelten die Jüngeren beim Klettern und Zirkeltraining auf dem Outdoor-Fitnessparcours Kraft und Koordination. Mit Unterstützung von Riccarda und Leni wurde außerdem mit Zugseilen intensiv an der Kraultechnik gefeilt, um die Zugbewegung zu verbessern.

Zwischendurch müssen auch Triathletinnen und Triathleten einfach ein bisschen abhängen.

Motiviert ging es anschließend in die nächste zweistündige Schwimmeinheit, zu deren Abschluss das Planschbecken von den Kindern gemeinsam mit viel Schwung und Muskelkraft in einen überraschend kraftvollen Strömungskanal verwandelt wurde – die später Dazukommenden suchten vergebens nach den Strömungs-Düsen.

Nach dem Mittagessen wurden dann bei allen die Radschuhe geschnürt: Für die älteren Jugendlichen stand eine zügige 50 km Ausfahrt auf dem Plan, die jüngeren Rennfahrer sollten eine etwa 16 km lange Runde mit Tobi absolvieren, während für die Jüngsten ein intensives Wechseltraining mit Norman und Riccarda auf dem Gelände vorbereitet war. Die „kurze“ Ausfahrt entwickelte sich ungeplant zu einem kleinen Abenteuer und gleichzeitig zu einem hervorragenden Techniktraining – durch eine kurzfristige Orientierungslosigkeit und mangelhafte Infos auf Komoot führte die Strecke über sandige Brandenburger Feld- und Waldwege zurück nach Lindow. Statt der geplanten Stunde wurden so daraus schließlich zwei Stunden und 25 km voller technisch anspruchsvoller Passagen, bei denen nach dem zunächst flotten Radeln teilweise auch geschoben und getragen werden musste. Das Schwimmtraining am späten Nachmittag fand daher mit reduzierten Teilnehmern statt, da es für einige der ganz erschöpften kleineren Radler direkt zum wohlverdienten Abendessen ging. Beim gemeinsamen Bowling, wurde danach noch einmal mit viel neugewonnener Energie und guter Laune abgeräumt.

Am Sonntag startete für die ganz Harten der Tag erneut mit einem intensiven Schwimm-training um 7 Uhr, während die schon etwas erschöpften jüngeren Athletinnen und Athleten länger schlafen durften. Mit Klettern und Tischtennis wärmten sich die Kleinsten locker auf, bevor nach dem Frühstück die verschiedenen Laufgruppen starteten. Die älteren Jugendlichen absolvierten mit Norman eine zügige Laufeinheit rund um den See. Die energiegeladenen Mittleren bewerkstelligten mit Benjamin kürzere, aber intensive Einheiten mit anspruchsvollen Berganläufen, während sich die Jüngsten mit Lauf-ABC und Dehnübungen für die geplante zweistündige Schwimmeinheit warm machten.

Zum Abschluss stand ein Schwimmtraining mit Schwerpunkt Kraultechnik auf dem Programm. Das perfekte Finale der letzten Trainingseinheit bildeten schließlich gemischte Staffelwettbewerbe, bei denen noch einmal gemeinsam gelacht, angefeuert und von Groß und Klein alles gegeben wurde. Danach konnten sich alle noch im warmen Planschbecken entspannen und das Trainingslager gemütlich ausklingen lassen.

Ein für alle rundum gelungenes Wochenende voller Sport, Teamgeist, ein wenig ungeplantem Offroad Abenteuer und ganz viel Spaß.